Warum sich dein Leben manchmal schwer anfühlt und was du dagegen tun kannst

Du bemühst dich um Verbesserung, um eine Lösung, aber diese eine Sache in deinem Leben ist einfach nicht so, wie du es dir aus tiefstem Herzen wünschst? Fühlt es sich manchmal wie ein Kampf gegen Windmühlen an? Kommst du immer wieder in ähnliche Situationen, die sehr schmerzhaft sind? Kennst du das? Falls ja, möchte ich dir sagen, dass es okay ist. Ich kenne dieses Gefühl sehr gut und ich möchte dir helfen, denn ich habe etwas herausgefunden, das mir immer wieder zeigt, wie ich aus diesem Dilemma rauskomme. Dazu aber später mehr.

Es gibt so viele Dinge, gegen die wir mal bewusst, mal unbewusst Widerstand leisten. Wir finden einen Lehrer doof und sitzen deshalb mit schlechter Laune im Unterricht. Wir wehren uns mit aller Macht gegen eine große Veränderung in unserem Leben, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir resignieren und ziehen uns zurück, weil uns das Leben unfair erscheint. Ich könnte noch einige Beispiele aufzählen, aber ich bin sicher, du hast verstanden was ich meine. Das Problem ist nie die Sache an sich, sondern der Widerstand, den wir dieser Sache entgegen richten. Um das Ganze ein wenig anschaulicher zu machen, möchte ich dir von einer eigenen Erfahrung berichten und zwar geht es dabei um meine Haltung gegenüber der Schule.

Die Schule und ich, das ist eine Sache für sich. Wow, ich hätte Dichter werden sollen. Nein, Spaß beiseite. Ich möchte im Folgenden ein wenig darüber sprechen, was die Schule und ich für eine Beziehung hatten und haben. Das mit dem „hatten“ ist eigentlich schnell erklärt, bis zur zehnten Klasse bin ich immer gern zur Schule gegangen, habe selten hinterfragt, was man da so lernt und hatte stets gute bis sehr gute Noten. Naja, und dann kam ich vor drei Wochen in die elfte Klasse und dann war plötzlich alles anders. Damit übertreibe ich nicht. Ich begann mich zu fragen, wofür ich diesen Sch*** eigentlich mache, warum ich überhabt noch freiwillig zur Schule gehe und ob ich wirklich ein Abitur brauche. Gefühlt alles in mir rebellierte auch nur noch einen einzigen Tag zur Schule zu gehen. Ich nahm mir fest vor, nach der elften Klasse aufzuhören (früher hätten es meine Eltern nicht erlaubt). Auf jeden Fall war alles doof und ich wollte da weg.

„Und was hast du dann gemacht?“, fragst du dich jetzt vielleicht. Zu allererst durfte ich mich wieder daran erinnern, dass nichts weder gut noch schlecht ist, sondern einzig und allein unsere Bewertung der Sache einen Namen gibt. „Das und das ist gut für mich und dieses oder jenes überhaupt nicht, da muss ich sofort raus.“ Das reden wir uns manchmal ein. Aber weißt du was? Das Leben ist manchmal so viel intelligenter als wir selbst, sodass wir meistens heute noch gar nicht einschätzen können, ob eine bestimmte Sache sich in ein oder zwei Jahren vielleicht als größtes Geschenk herausstellt. Du kannst es nie wissen! Deshalb vertraue dem Leben und vertraue vor allem darauf, dass alles Sinn machen wird. Nun ja, das ist die eine Sache, die mir immer sehr hilft, wenn sich mein Leben schwer anfühlt.

Beim nächsten Punkt geht es um das Thema Widerstand leisten, das habe ich ja vorhin schon ein wenig anklingen lassen. Immer wenn wir gegen etwas Widerstand leisten, fühlt es sich noch schwerer an als ohnehin schon. Also lass los! Genau das habe ich auch getan und es hat sich verdammt gut angefühlt. Ich habe aufgehört, mich über alles was in der Schule passiert aufzuregen. Stattdessen habe ich angefangen, mir den (Schul-)Tag im Rahmen meiner Möglichkeiten so angenehm wie möglich zu gestalten. Meditation am Morgen, leckeres Essen mitnehmen, Sport am Nachmittag, mit einer guten Freundin telefonieren am Abend. Und siehe da, ich gehe wieder gern zur Schule, zumindest meistens. Auf jeden Fall spüre ich einen riesigen Unterschied, seitdem ich aufgehört habe, alles was mit Schule zu tun hat, zu bekämpfen und unglaublich viel Widerstand zu leisten.

Was auch immer es in deinem Leben gerade sein mag, was sich nicht gut anfühlt, lass los. Hör auf gegen etwas zu kämpfen, das du nicht ändern kannst. Richte all deine Aufmerksamkeit auf dich selbst, vielleicht auf die Wunde, die offengelegt wurde, und komm wieder in deine Kraft. Du weißt nie, wofür das gut ist, was du gerade durchmachst. Aber es ist für etwas gut, da bin ich mir sicher. Das Leben möchte dir etwas lehren, lass es zu und nimm es an. Denn du wirst immer wieder in die gleiche Situation kommen, bis du verstehst was die Botschaft ist. Wir alle sind hier um zu lernen, uns zu entwickeln und zu entfalten. Und ja, manche Lektionen können schmerzhaft sein, aber wenn du dich öffnest für neue Erkenntnisse und neue Sichtweisen, wirst du aus jeder „Krise“ tausendmal stärker und deinem wahren Kern näher sein als zuvor.

Ich hoffe sehr, dass du etwas aus diesem Blogbeitrag mitnehmen konntest und wünsche dir noch einen wundervollen Tag!

Veröffentlicht von goldenezeitenpodcast

Der Podcast für junge Menschen, die sich mehr Selbstliebe, Zufriedenheit und Lebensglück wünschen.

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